Editorische Eingriffe
Editorische Umstellungen
Umstellungen, die nicht von den Schreibern selbst, sondern im Rahmen der Edition vorgenommen werden, können in heiEDITIONS ebenfalls markiert und dargestellt werden (vgl. Editorische Eingriffe). Hierzu müssen zunächst mindestens die umzustellenden Zeichenfolgen jeweils einzeln und eindeutig Tokenisiert werden. Mithilfe des Elements <link> wird zunächst einen nicht tiefer definierten Zusammenhang zwischen den so markierten Zeichenfolgen hergestellt.
Diese so umfasste Zeichenfolge wird als eine editorische Umstellung markiert, indem an dem Attribut @ana der heiEDITION-eigene Wert hc:EditorialTransposition ergänzt wird. Um die exakten Zeichenfolgen, die editorisch umgestellt werden sollen, zu definieren, werden ihre Token-Bezeichnungen innerhalb von <link> mit @target in der neuen, umgestellten Reihenfolge angegeben. In heiEDITIONS ist es zudem möglich, dass sich mit @target definierten Token-Bezeichnungen auch über mehrere Tokens erstrecken. In diesem Fall müssen die Werte innerhalb des @target-Attributs mit #range angegeben werden. Analog zu kann auch ein "Sammelcontainer" für editorische Umstellungen angelegt werden. Innerhalb von <linkGrp> können, wie es bei Umstellungen von Schreiberhand mit <listTranspose> der Fall ist, mehrere Fälle von editorischen Umstellungen zusammengefasst werden.